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Letzte Änderung:  10.10.17

Welches Ziel haben wir

 

Unsere Ziele sind gewachsen ;)

 

Gestartet sind wir im Jahr 2000 mit dem Ziel, die Mauerkrone gegen weiteren Verfall zu sichern. Da wir die Kirche eingerüstet hatten, beschlossen wir - Dank der Unterstützung des Büros Dr. Stich - gleich das Dach drauf zu setzen.

Die Experten vom Babelsberger Stadtkontor halfen uns mit pfiffigen Ideen und wir erhielten von der Stadt eine Unterstützung von 200 TDM.

 

 

Der Wiederaufbau des historisch gemauerten Gewölbes schien für uns unerreichbar zu sein. Statisch zu schwierig, zu teuer waren die Aussagen. Aus dieser Zwangslage heraus wurde die Idee geboren, das Gewölbe in der historischen Rabitztechnik nachzubauen. Von dieser Idee begeistert engagierten sich zwei fitte Handwerksmeister im Ruhestand, Rudi Moisl und Friedrich Wilhelm Franke, unterstützt von Junggesellen und errichteten dieses Gewölbe.

 

Der Verein erhielt im nationalen Putz-Stuckwettbewerb und Wiederbelebung dieser fast vergessenen historischen Handwerkstechnik eine hohe Auszeichnung. Die beiden Meister bekrönten damit Ihr Arbeitsleben.

 

 

 

Jetzt waren wir im Schwung und immer mehr Ideengeber und Mitstreiter fanden sich. Matthias Sandkamp fertigte die Kirchenkreuze auf dem Dach als Meisterstück und erhielt dafür ein "sehr gut".

Auch die Tischler Gross und Schlüfter fertigten meisterhaft die Kanzel und Portaltür nach alten Fotos und Zeichnungen und erhieltend den Meistertitel.

Dann hatte der Journalist Rainer Schüler von der MAZ die Idee vom energietechnischen Perpetuum mobile. Wir suchten und fanden in der ILB und der Deutschen Bundesstiftung Umwelt Partner. Heute verfügt die Angerkirche Dank vieler Sponsoren über eine komplette Erdwärmeheizung in Wänden und Fußboden.

Der Einbau einer Photovoltaikanlage ist für 2008 geplant. Die Idee des Journalisten war genial - wir sind energietechnisch autark.

Dann fehlte noch der Feinschliff - Putz, Ausmalung, historische Empore, Glocke - und wieder halfen uns hunderte Mitstreiter.

Am 08. September 2007 waren wir (im Spiegel Nr. 3/06 genannt als das Wunder von Babelsberg) eigentlich fertig, bis wieder jemand eine Idee hatte: wir brauchen die historische Orgel und wieder laufen erste Gespräche ;)

 

Fazit: Unsere Ziele sind gewachsen. Eigentlich wollten wir nur die Kirchenruine in die nächste Generation retten, aber die Begeisterung aller Mitstreiter schaffte innerhalb von 7 Jahren die komplette Fertigstellung.

 

Jetzt stellen wir das Kleinod vielen Nutzern zur Verfügung, die es gern annehmen - immer der Würde des Raumes verpflichtet.